Osteopathie
ist die Behandlung des Menschen als Ganzes. Das Instrument, das wir dazu benötigen, ist die geschulte Hand. Osteopathie ist die Kunst der Hand, funktionelle Läsionen (Störungen) zu spüren und zu behandeln.
CranioSacrale Therapie nach Upledger
Die CranioSacrale Therapie ist untrennbar mit dem Namen Upledger verbunden. In den 70er Jahren entwickelte Dr. John Upledger, osteopathischer Arzt und Chirurg, diese Therapieform. Ziel von Upledger ist es, mit einem Behandlungskonzept der sanften Arbeit der Hände
den Patienten in seinem eigenen
Gesundungsprozess zu unterstützen. Das wird dadurch möglich, dass die Form des Berührens benutzt werden kann, um Einschränkungen und Verhärtungen im Körper aufzuspüren und zu behandeln.
Heute behandeln bereits viele Therapeuten (Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpratiker u.a.) mit Erfolg ihre Patienten, die an den verschiedensten Krankheitszuständen leiden, auf der Grundlage der CranioSacralen Therapie.
Vojta-Therapie
(neurophysiologische Behandlung)
Das komplexe Diagnostik- und Therapiesystem wurde in den 60er Jahren von dem Kinder- und Erwachsenen-Neurologen
Prof. Dr. Vàclav Vojta entwickelt.
Im Fortbewegungsprinzip Vojta werden in bestimmten Ausgangslagen über definierte Zonen am Rumpf und an den Extremitäten Reize gesetzt. Diese bewirken Haltungs- und Bewegungsmuster, die den ganzen Körper, einschließlich der Hände, Füße und des Gesichts, erfassen.
Dieses Fortbewegungsprinzip ist als Basistherapie in allen klinischen Bereichen (Kinderheilkunde, Orthopädie, Chirurgie, Neurologie u.a.) und unabhängig vom Alter des Patienten einsetzbar.
Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie befaßt sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die vom Physiotherapeuten/ Krankengymnasten als Mobilisation durchgeführt werden. Die Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt, wenn diese durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut/Krankengymnast einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.
Alle Techniken finden sowohl bei Funktionsstörungen an den Extremitätengelenken (Gliedmaßengelenken), als auch an den Gelenken der Wirbelsäule ihre Anwendung. Mit der Manuellen Therapie steht den Physiotherapeuten/Krankengymnasten eine gezielte, gelenkschonende, und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen der Gelenke neben der krankengymnastischen Behandlung angewendet wird.
Zur Ausübung und Abrechnung der Manuellen Therapie gegenüber Kostenträgern ist die Absolvierung einer Prüfung erforderlich.